Firmenportrait

Wurzeln im 19. Jahrhundert

Betriebs-Chronik und Aufbau der Firma Eitelhuber

Auf eine mittlerweile 130-jährige Tradition kann die Firma Eitelhuber in Pöttmes zurückblicken. In einem Steuerverzeichnis der Gemeinde wurde das Unternehmen bereits 1882 erwähnt.

Drei Jahre später, 1885, übernahm Anton Eitelhuber nach der Heirat mit seiner Frau Kreszenz, geborene Englschalk, die Getreidehandlung, die bis dahin sein Schwiegervater geführt hatte. Der gelernte Müller erweiterte das Geschäft um die Herstellung und den Vertrieb von Futtermitteln, für die es damals großen Bedarf gab. Düngemittel und Brennstoffe zählen dagegen erst seit 1923/24 zum Sortiment.

Im Mai 1932 übernahm dann der Sohn von Anton Eitelhuber, Alfons, mit seiner Ehefrau, der Pöttmeser Gastwirtstochter Maria, geborene Spies, die Firma. Die Nachfrage stieg stetig an, so dass im Jahr 1948/49 ein Düngemittellager und ein Getreidesilo gebaut wurden, um die Lagerhaltung und somit das Angebot weiter vergrößern zu können. Den Großhandel von Kartoffeln begann man ebenfalls 1948.

Für den Handel mit Düngemitteln und Pflanzenschutz war ein so genannter Sachkundenachweis, oder, wie dieser umgangssprachlich genannt wurde, eine „Giftprüfung“ nötig. Diese „Giftprüfung“ legte Alfons Eitelhuber jun., der Sohn von Alfons Eitelhuber, am 8. Februar 1954 in München ab. Rund fünf Jahre später, 1959, wurde dann das Angebot nochmals erweitert. Nachdem immer mehr Heizanlagen auf Heizöl umgestellt wurden, begann die Firma Eitelhuber auch mit dem Aufbau eines Heizölvertriebs.

Nach der Übernahme der Firma, am 31.12.67, durch Alfons Eitelhuber jun. und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Lechner, widmete man sich verstärkt diesem Geschäftszweig, ohne jedoch den Landhandel mit Kartoffeln, Getreide, Dünge-, Spritz- und Futtermitteln zu vernachlässigen. Um im Landwarenhandel leistungsstark und konkurrenzfähig zu bleiben, schloss man sich in der Vereinigung der Landkaufleute in Süddeutschland im Leistungsring Landhandel zusammen.

Ein weiterer Baustein zum Erfolg war am 1. September 1968 die Unterzeichnung des Händlervertrags zwischen der AGIP und der Firma Eitelhuber. Die dabei besiegelte Partnerschaft dauert bis heute an. Ein wichtiger Punkt in unserer Firmengeschichte ist auch der Lehrvertrag den Frau Elisabeth Eitelhuber mit Herrn Wendelin Kranz jun. zum 01.08.1982 geschlossen hatte. Herr Kranz begann 1989 mit dem Ausbau unseres Dieselgeschäftes und baute dies zu einem wichtigen Firmenzweig aus.

1996 stieg Tochter Corinna Eitelhuber mit in den Familienbetrieb ein. Im Jahr darauf machte sie ihren LKW-Führerschein mit Gefahrgut und war eine der ersten Frauen, die in der Erdöl-Raffinerie in Vohburg Ware abholte.

Zum Jahresanfang 1998 übernahm dann Corinna, mittlerweile verheiratete Wernhard, die Geschäftsleitung. Kräftig unterstützt wurde sie dabei von ihren Eltern Alfons und Elisabeth Eitelhuber sowie von ihrem Ehemann, Rudi Wernhard jun.

Nachdem das alte Geschäftsgebäude mitten im Ortskern lag und auch nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach, begann man im Sommer 2000 im Gewerbegebiet von Pöttmes mit einem Neubau. Die Geschäftsräume, eine Lagerhalle mit angeschlossenen Büros, konnten schließlich am 1. Februar 2001 bezogen werden.

Am 17. Juli 2006 eröffnete die Frima Eitelhuber eine Tankstelle auf ihrem Firmengelände.